Bethania Gemeinde

Menschen begegnen. Leben teilen. Gott finden.

Bibliolog mit Mittagessen

am So 18. Okt mit Mirjam: "Das große Festmahl" (Lk 14,15-24)

... eine Geschichte, in der ein Gastgeber mit guten Ausreden von seinen Gästen versetzt wird und zornig wird: "... lasst mein Haus voll werden!" Jesus provoziert seinen Gastgeber mit der Schlusswendung seiner Geschichte: "Holt die Armen und die Krüppel von den Straßen und Zäunen!"

Anschließend durften wir ein Linsengericht aus Indien verkosten. Hier das Rezept

Linsengericht aus Indien 
(Rezept: Dorothea)
 
Zutaten (für 10 Personen)
2 Gemüsezwiebeln
5 Knoblauchzehen
800 g rote Linsen
ca 1200 g Blattspinat (tiefgefroren, auftauen lassen)
250 ml Kokosmilch
ca 1 l Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, Curry
2 TL Sambal Olek
5 EL Öl
 
Zubereitung
Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln und im Öl anbraten.
Linsen dazugeben und anbraten.
Brühe angießen und ca 10 min köcheln lassen. Wenn zu dick, weitere Brühe dazugießen.
Spinat dazugeben und weitere 5 min köcheln lassen.
Kokosmilch dazugeben.
Mit Salz, Pfeffer, Curry und Sambal Olek würzen.
 

 

Erntedank Okt 2015

"Lieblingsfest" mit Film und Abendbrot

Sa 03. Okt um 17 Uhr

Ein bunter, fröhlicher Abend mit vielen Geschichten. Vom Jahr 1961 aus New York, wo die Jets sich mit den Sharks bekriegten (Kinofilm "West Side Story"), über Geisterbahnen in Ungarn, in die fahrende Musiker eingeladen werden, und ein hautnah miterlebtes Solo bei Deep Purple in Süddeutschland, über Kuscheltiere und mutmachende Gedichte gab es viel zu hören und nachzuerleben. Und es war auch ein Abend mit Musik.

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Festgottesdienst mit Berichten und Abendmahl

So 04. Okt um 11 Uhr, danach Mittagessen

Ein dichter Vormittag mit Gemüse im Ofen und der Geschichte vom dem reichen Grundbesitzer. Was machte er denn nun falsch, so dass Jesus von ihm sagte: "Wie dumm du bist!" Wir trugen unsere Ernten aus diesem Jahr zusammen und machten uns auf die Suche nach den Schätzen, die wir "bei Gott besitzen". Im sonnigen Hof zog sich das gemeinsame Mittagessen dann bis nach 14 Uhr hin.

Die zehn Aussätzigen – So 20. Sep

mit Roger

Lukas 17, 11-19 "Der dankbare Samariter"
 
Aussatz (Lepra), eine Krankheit, die im Alten Orient bedeutete: "lebenslänglich". Von der Gemeinschaft ausgestoßen, auf Rufweite von den anderen getrennt, ohne Aussicht, seine Familie, Freunde wiederzusehen. In dieser Erzählung leben zehn kranke Menschen zusammen, deren Unterschiede (Juden und Samariter, Israelis und Palästinenser ...) keine Rolle mehr spielen. Per Zuruf schickt Jesus sie zu den Priestern, sozusagen zur Untersuchung im Gesundheitsamt. Geheilt, kehren die meisten zu ihren Familien zurück, glücklich, ihren Lebensmittelpunkt dort wieder zu finden. Einer, der Ausländer, findet voller Freude den Weg zu Jesus zurück – sein Mittelpunkt hat sich verrückt. Uns wurde spürbar, dass es ums Vertrauen geht, dass dort die Mitte liegen könnte, in deren Anziehungskreis sich unsere Krankheiten und verknoteten Gefühle lösen.
 

 

 

Taizé-Gottesdienst So 13. Sep

mit Gesängen und Gebeten aus der ökumenischen Gemeinschaft in Burgund.

Thema: "Höret, und ihr werdet leben!" (Jes 55,3)

Meditation "Hören" 

 

Er weckt mich alle Morgen – J. Klepper

(FL 454)

 

2 Er spricht wie an dem Tage, da er die Welt erschuf.

Da schweigen Angst und Klage; nichts gilt mehr als sein Ruf.

Das Wort der ewigen Treue, die Gott uns Menschen schwört,

erfahre ich aufs Neue so, wie ein Jünger hört.

 

Jes 55 Die Teilnahme des ganzen Volkes am Heil

(Einheitsübersetzung)

 

1 Auf, ihr Durstigen, kommt alle zum Wasser! Auch wer kein Geld hat, soll kommen. Kauft Getreide und esst, kommt und kauft ohne Geld, kauft Wein und Milch ohne Bezahlung! 2 Warum bezahlt ihr mit Geld, was euch nicht nährt, und mit dem Lohn eurer Mühen, was euch nicht satt macht? Hört auf mich, dann bekommt ihr das Beste zu essen und könnt euch laben an fetten Speisen. 

 

Im alten Orient war das "Fett" das beste Teil vom Fleisch, ganz anders als heute.

 

3 Neigt euer Ohr mir zu und kommt zu mir, hört, dann werdet ihr leben. 

 

... hören, aber was kommt bei mir an? Ist es nicht oft meine Interpretation, die bestimmt, was ich verstehe? In Beziehungen erleben wir es, dass ich nicht richtig zuhöre und schon meine zu wissen, was die/der andere mir sagen will. Mein Vorwissen, meine Erwartungen vermischen sich mit der "Botschaft". Um richtig zuzuhören, wenn mir etwas Neues gesagt wird ("so wie ein Jünger hört"), muss ich mich leer und frei machen. Zumal Gott uns Unerhörtes ankündigt:

 

Ich will einen ewigen Bund mit euch schließen gemäß der beständigen Huld, die ich David erwies. 4 Seht her: Ich habe ihn zum Zeugen für die Völker gemacht, zum Fürsten und Gebieter der Nationen. 5 Völker, die du nicht kennst, wirst du rufen; Völker, die dich nicht kennen, eilen zu dir, um des Herrn, deines Gottes, des Heiligen Israels willen, weil er dich herrlich gemacht hat.

 

... meine eindrückliche Erinnerung von der Klagemauer in Jerusalem, wo allen Völkern und Religionen Zugang gewährt wird: "Mein Haus wird ein Bethaus sein für alle Völker." (Jes 56,7)

 

8 Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und eure Wege sind nicht meine Wege - Spruch des Herrn. 9 So hoch der Himmel über der Erde ist, so hoch erhaben sind meine Wege über eure Wege und meine Gedanken über eure Gedanken. 

 

... kein Wunder, wenn schwierig zu verstehen ist, was Gott uns sagt!

 

Herr deine Güte reicht so weit der Himmel ist – Gerhard Valentin

(FL 370)

 

3 Täglich umgeben mich Worte und Stimmen, 

aber ich höre gar nicht mehr hin, 

denn deine Stimme höre ich nicht mehr heraus.

 

4 Wenn ich nichts hören kann, hilf mir dich rufen;

hilf mir dich hören, wenn du mich rufst;

hilf mir gehorchen, wenn du mich berufen willst.

 

... das Stichwort "berufen" löst in mir aus: Furcht vor dem Unbekannten, Angst zu etwas gezwungen zu werden. Wenn ich versuche, diese alten Erinnerungen abzulegen, ist ein möglicher Weg daran zu denken, was in mir angelegt ist. Diese Begabungen zu entwickeln und wirksam werden zu lassen, ist möglicherweise die Berufung, die Gott meint. Und es ist ein ganz organisches, natürliches Bild, das hier verwendet wird:

 

10 Denn wie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht dorthin zurückkehrt, sondern die Erde tränkt und sie zum Keimen und Sprossen bringt, wie er dem Sämann Samen gibt und Brot zum Essen, 11 so ist es auch mit dem Wort, das meinen Mund verlässt: Es kehrt nicht leer zu mir zurück, sondern bewirkt, was ich will, und erreicht all das, wozu ich es ausgesandt habe. 

 

... so wie das Wort wie an dem Tage, als er die Welt erschuf: "Es werde ...!" Ein mutiger Schritt des Glaubens, die riesige Schöpfung als Ant-Wort auf einen An-Spruch Gottes zu verstehen. Ein gewaltiges Bild, das uns die Ohren und Augen öffnet für das, was uns noch erwartet.

 

Hören – John Henry Newman

(www.orare.de)

 

Ich brauche dich, Herr,

als meinen Lehrer,

tagtäglich brauche ich dich.

Gib mir die Klarheit des Gewissens,

die allein deinen Geist spüren kann.

Meine Ohren sind taub,

ich kann deine Zeichen nicht sehen.

Du allein kannst mein Ohr schärfen

und meinen Blick klären

und mein Herz reinigen.

Lehre mich

zu deinen Füßen liegen

und auf dein Wort hören.

 

 

Brunch-Gottesdienst

So 06. Sep 15 um 11 Uhr

mit Axel und Volker

"Abschied" war das Thema: vom Sommer, aber auch von der Heimat, ein Abschied, den in diesen Tagen viele Menschen nehmen müssen, weil sie sich auf die Reise in ein unbekanntes Land gemacht haben. Flüchtlinge wie viele uns vor zwei oder drei Generationen. Wir freuen uns, dass viele von den "Kiezmüttern" (ein Projekt der Diakoniegemeinschaft Bethania) denen helfen, die in der Turmstraße (LaGeSo) ihre erste Anlaufstelle haben.

Trauer und Angst, das sind die Urgefühle, die ein Abschied in uns auslöst. Erfahrungen, die Jesus auch gemacht hat, allein am Kreuz.